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Rock am Bahnwerk 15

Das Rock am Bahnwerk-Festival ist vorüber und man ist sich einig, dass dies das beste Bahnwerkfestival aller Zeiten war. Imperial Council beschreibt, wie sie diese zwei Tage erlebt haben.

Imperial Council beim Rock am Bahnwerk

Wir von Imperial Council freuen uns, dass wir uns auch mal als Schreiber der Web-Beiträge beteiligen dürfen und erzählen Euch gerne, wie wir dieses Festival erlebt haben:

Wir beginnen beim Freitag. Bei bestem Wetter begann das diesjährige Rock am Bahnwerk-Festival. Ein sonnig-warmer Sommerabend an diesem 12.Juni 2015 war die perfekte Grundlage für den Start. Einige wenige Zuschauer haben sich am Abend zu Beginn der Veranstaltung auf dem Industriekultur-Grundstück eingefunden, um ihre Freunde anzufeuern oder einfach sich von der Musik berieseln zu lassen. Wir waren ebenfalls vollzählig  angerückt und haben uns auf einen schönen Abend gefreut. Gleich nachdem wir das Gelände betreten hatten, konnten wir unsere Freunde Jazzy und Peter von der Band Timeless RM direkt vor der Bühne ausmachen, wie sie auf die Band Stroke Unit warteten, eine Rockcoverband die ähnliche Lieder covert wie wir. In einem kurzen Gespräch mit der Frontfrau Lilia vor Ihrem Auftritt schilderte sie, dass es schon etwas tolles ist, hier auf diesem alten Bahnwerkgelände zu spielen und sie kann es kaum erwarten, auf die Bühne zu steigen.

Stroke Unit hat wirklich Spaß gemacht. Am meisten natürlich die StrokeUnit-Version von Billy Idols Rebel Yell, den wir am Folgetag auch noch covern werden. Nach dem Auftritt gab es noch tolle Gespräche am Bierwagen mit Andreas, Lilia, Marcus und Phillip.

Auf die nächste Band Pusch Ab haben wir uns besonders gefreut. Deutschrock aus dem Pott. Auch mit Darius, Walter, Adam und Volker gab es tolle Gespräche im Vorfeld und auch nach deren Gig. Die Musik war  ehrlicher Rock n‘ Roll und hat die Menge begeistert, deren Anzahl mittlerweile merklich angestiegen ist.

Why Amnesia und Imperial CouncilIn der Zwischenzeit haben wir auch die nächste Samstagsband ausgemacht. Why Amnesia war in kompletter Besetzung angereist und wollte sich einen gemütlichen Abend voller Rockmusik gönnen. Mit unseren Freunden wurde das Wiedersehen natürlich besonders gefeiert und digital festgehalten.

Von der Band Greystone hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt ehrlich gesagt noch gar nicht so viel gehört. Aber die Essener-Combo hat uns so sehr überzeugt, dass wir ausgeflippt vor der Bühne das Metallica-Cover „Turn the page“ und „Datt spanische!“ mitgeschallert haben. Letzteres war so geil, dass Dirk, Stefan, Chris und Philip das später am Bierwagen von allen Seiten zu hören bekommen haben.

In einem Vorgespräch mit Icarus Downfall stellten wir fest, dass die MetalcoreBand aus Münster sich ein bisschen fehl am Platze fühlte. Mit dem bisher dargebotenem ließ sich ihre Musik nun gar nicht vergleichen. Wir waren auf jeden Fall sehr gespannt, da wir in unseren jugendlichen Jahren auf eben solche Musik abgefahren sind. Und so war es dann auch. Beeindruckend, wie präzise die Fünf ihre teilweise wilden, schnellen Songs spielten. Aufgrund der Entfernung vom heimatlichen Münster bis inne Mitte vom Pott war der Support für Icarus Downfall, und auch für die folgenden Kölner Paper Skies, leider sehr spärlich. Aber die tapfersten der tapfersten harrten noch bis nach Mitternacht aus, um die letzte Band des Abends zu erleben.

Paper Skies hätten wir gerne auch noch persönlich kennengelernt, aber vielleicht klappt das ja beim nächsten Mal.

Die Crew vom Partywaggon und all ihre fleißigen Helfer haben einen grandiosen Start hingelegt. Das Festival hat zu diesem Zeitpunkt unglaublich viel Spaß gemacht. Und das erwartete Unwetter blieb erst einmal aus. Sogar der Freeway Rider’s MotorradClub vom Nachbargelände kam vorbei und schaute sich einige Bands an.

Nach dem regnerischen Vormittag konnte die erste Samstagsband Aeronautica bei strahlendem Sonnenschein, aber wieder einmal vor anfänglich sehr kleinem Publikum, den zweiten Teil des Festivals eröffnen. Kostümiert, wie erwartet, enterten die Luftschiffpiraten Tobias, Felix, Ben und Jessica die Bühne und haben einen richtig fetten Sound an den Tag gelegt.

Wir erwähnen lieber schon mal an dieser Stelle, dass wir aufgrund unseres eigenen Auftrittes am Abend im Vorfeld schon sehr aufgeregt waren. Diese Vorfreude wollte einfach nicht weichen und so bliebt die Konzentration und auch die Fähigkeit ähnliche Gespräche wie am Vortag zu führen, leider aus. Man suchte zwar den Smalltalk mit unseren Freunden, Bekannten, Besucher und den anderen Bands, aber im Gedanken war man irgendwie schon auf der Bühne.

Nun hätte eigentlich Dead Memory aufspielen sollen. Nachdem man das Video auf der Bahnwerk-Website begutachtet hat, haben wir uns schon sehr darauf gefreut einmal White Rabbit Live zu hören. Aber sie mussten leider kurzfristig absagen und haben ihre Freunde von Coal Black nach GE-Bismarck geschickt. Vom Namen her schon mal sehr passend. Und was war das für ein harter Sound. Die Meute war begeistert. Lobhymnen hat man mehr als einmal gehört, als man durch die Reihen ging.

Fast ein ganzes Fußball-Team fuhr dann The Rockin Blues Soul auf. Stolze 8 Mitglieder faste diese sympathische Band, die mit dem Veranstaltungs-Soundman Karel eines ihrer Mitglieder im Dauereinsatz auf dem Festival hatte. Dafür kannte Karel seine Band aber wie seine Westentasche und das hörte man auch. Cooler Sound und stimmungsvolle Rocksongs. Jetzt fingen auch die älteren Generationen an ein bisschen mit dem Fuß hin und her zu wippen.

X-traschicht war auch einer unserer Favoriten. Aber direkt nach ihnen sollte wir spielen, also hatten wir gar nicht die Möglichkeit entspannt dem Deutschrock aus Oberhausen zu lauschen. Und das war eigentlich Schade. Hinter der Bühne haben der Bandleader Eisbär und sein Gitarrist Sascha sich die Band mal aus einer anderen Perspektive angeschaut und sich prächtig amüsiert. Ich bin mir aber sicher, dass wir Marcel, Pete, Daniel und Kenny noch einmal wiedersehen werden. Und dann schauen wir uns die Band einmal in Ruhe an.

Bis hierhin schon mal ein tolles Festival mit richtig tollen Bands. Also als Zuschauer hätten wir unsere helle Freude gehabt.

Dann endlich um kurz nach 20:00 Uhr war es dann soweit. Imperial Council und Rock am Bahnwerk treffen endlich wieder zusammen.

Ein ganzes Jahr haben wir darauf warten müssen und jetzt erklimmen wir endlich die 6 Stufen hinauf zur Bühne. Vor uns bietet sich direkt ein toller Anblick. 200 erwartungsvolle Gesichter, eingerahmt zwischen einer Dampflok und alten Waggons und dazu im Hintergrund die alten Werkstatthallen. Peter von Timeless RM hat es einmal treffend formuliert, als er sagte: „Ich würde sogar Geld geben, nur um hier spielen zu dürfen.“

Eisbär beim Rock am BahnwerkSo, die Spannung baut sich weiter auf. Die Gitarren werden noch einmal gestimmt und der Sound eingestellt. Frontman Sascha begrüßt die Meute mit einem stets erwidernden „Hallo für den Blauweissen Partywaggon!“ und einem „Hallo an all‘ die tollen Bands die hier sind!“ und zu guter Letzt ein „Hallo an das Bahnwerk-Volk!“  Dann der Opener von Volbeat: Guitar Gangsters! Ein gut gewählter Start vom Bandmaster Carsten. Genau wie bei The Rockin Blues Soul will das Publikum mit Rebel Yell zum Mitsingen animieren werden. Und es klappt. Imperial Council spielen Coversongs von GreenDay, Blackmores Night, Manowar und ACDC.

Der Höhepunkt der Show war dann der von vielen lang ersehnte Auftritt der Rock am Bahnwerk-Urgesteine Symple Lyfe. Symple Lyfe kehrten nach 2013 und 2014 wieder einmal beim Rock am Bahnwerk ein und hatten somit als einzige Band bei allen drei Ausgaben von Rock am Bahnwerk einen Auftritt gehabt. Auch wenn dieser leider nur sehr kurz war. Sänger Marco und Gitarrist Imperial Council und Symple LyfeChristian haben zusammen mit Imperial Council an einer rockigen Coverversion von „Help“ gearbeitet. Dieser Beatles Klassiker wurde vom Publikum entsprechend gefeiert und auch  mitgesungen. Man muss sich das mal vorstellen, eine der beliebtesten Bands aller Zeiten und niemand von uns kam je auf die Idee eines ihrer Songs zu covern. So viele Leute haben mitgesungen und kannten den Text auswendig. Das Volk lechzt anscheinend nach den Beatles. Und wir waren froh diesen Nerv getroffen zu haben.

Andre, Bassist von Symple Lyfe, kam dann beim nächsten Lied auch noch auf die Bühne und spielte mit uns Fortunate son von CCR. Nun waren wir fast auf The Rockin Blues Soul-Niveau angelangt. 6 Man auf der Bühne.

Imperial Council beim Rock am BahnwerkZum Abschluss gab es auch einen eigenen Song. My tattoo, der zum Anfang nächsten Jahres auf unserer neuen EP erscheinen soll, wurde den Zuschauern vorgestellt und mit dem letzten Song „The mirror and the ripper“ kam der Abschied. Da wartet man ein Jahr auf diesen Moment, hat dann nach einem sehr knappen Online-Voting Anfang des Jahres endlich die Gewissheit Dabeisein zu dürfen, und nun, nach gefühlten 2 Minuten, war alles vorbei. Aber die Erleichterung war groß. Es hat alles einigermaßen geklappt und die Meute hatte sichtlich ihren Spaß. Das war die Hauptsache. Und jetzt konnte man befreit eine tolle Party feiern.

Die nächste Überraschung gab es dann bei unseren Freunden von Timeless RM. Nicht nur dass sie plötzlich zugunsten der Charity-Aktion „Schichtwechsel“ angefangen haben zu rappen, nein, sie leihen sich auch noch Shirley von Why Amnesia, unseren Carsten und die Blauweisse Partywaggon-Crew als Gastsänger aus. Carsten durfte sehr zur Freude bei einem seiner Lieblingssongs von Queen, „Tie your mother down“ mitsingen. Mit Mr. „Uhrwerk“ Mundy am Schlagzeug, Peter, Klaus und Till an den Saiten und Co-Sänger Holger sorgten Timeless RM für ein fulminantes, musikalisches Feuerwerk.

Why AmnesiaWhy Amnesia. Was soll man zu dieser Band noch sagen. OneYearFrontfrau Shirley verstand es blendend die Partymeute für sich zu gewinnen. Eine super Performance von der ganzen Band. Da war ständig Bewegung drin, das war mehr als ansprechend. Super Musik von unseren Freunden aus Herne.

Die letzte Band des Abends hatte leider die schwere Aufgabe um Mitternacht noch die letzten Überlebenden dieses großartigen Festivaltags zu unterhalten. Leider waren es nicht mehr so viele. Aber zumindest machten sie noch Sascha eine Freude indem sie als Zugabe „On the floor“ spielten. „Von allen Videos mit denen die Bands sich auf www.rock-am-bahnwerk.de vorgestellt haben, hat mir dieses Lied am besten gefallen.“ Gestand der Imperial Council-Frontman.

Peter (Timeless RM) und CarstenUnd damit endete das beste Rock am Bahnwerk aller Zeiten. Die Partywaggon Crew hat wieder einmal großartiges geleistet und ein sympathisches, familiäres Festival auf die Beine gestellt. Voller Einsatz und Begeisterung haben sie dafür gesorgt, dass sich alle Besucher wohl gefühlt haben und im nächsten Jahr mit Sicherheit wiederkommen werden. Dass sich jedes einzelne Crew-Mitglied auch mit diesem Festival identifizieren kann ist ein großer Vorteil und Vereinsvorstand Frank war nun bei dieser dritten Auflage, zumindest nach Außen hin, ein sehr entspannter und glücklicher Gastgeber.

 

Die Bilder des Tages wurden uns freundlicherweise von Raimund Nadolny (Timeless Rockmusic) zur Verfügung gestellt.

 

 

I.C. 2018

31.03. Osterfeuer am Bahnwerk; GE

09.06. Rock am Bahnwerk; Gelsenkirchen

23.06. 40 Jahre Timeless RM; Gelsenkirchen

01.09. Haus Lünhörster; Gelsenkirchen

2Council 2018

21.07.: Sommerfest KgV Am Sellmannsbach, GE

LEIDER ABGESAGT! Wir bitten um Entschuldigung, aber leider müssen wir den Auftritt al 21.07 beim Kleingartenverein Am Sellmannsbach absagen.

12.01.19: Haus Lünhörster, GE

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Es gibt ein Wiedersehen mit dem Eisbär.
Rock am Bahnwerk 2019!

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